

1564 tauchte der Name "Friedensburg" erstmals auf. Er
soll an das Ende von Besitzstreitigkeiten zwischen den Herren erinnern. Die Burg
diente im 16. und 17. Jahrhundert mehrmals als herrschaftlicher
Witwensitz.
Die "Herrschaft Leutenberg" gelangte an die Linie
Schwarzburg/Rudolstadt, gehörte bis 1918 als Amt zuerst zur Grafschaft und
später zum Fürstentum gleichen Namens.
Das Land Thüringen entstand 1920 und
Leutenberg ist seitdem Bestandteil des Kreises Saalfeld, heute des Landkreises
Saalfeld-Rudolstadt.
Von 1666 bis 1945 arbeitete in der Stadt eine Papiermühle, oder Papierfabrik. Im großen Stadtbrand am 07. Mai 1800 wurde das alte Leutenberg fast völlig vernichtet. 150 Wohnhäuser, Rathaus, Kirche, Amtshaus, Schule brannten innerhalb dreieinhalb Stunden nieder. Ursache war Unvorsichtigkeit im Umgang mit Feuer. Das älteste, heute noch bewohnte Haus stammt aus dem Jahr 1717 und ist das "Malerhaus Relius".